Im Rahmen des Geschichtsunterrichts beschäftigte sich die 4. Klasse im April mit historischen Quellen und Zeugnissen aus dem eigenen Umfeld. Dazu führten die Schüler:innen Interviews mit Angehörigen und stellten gezielte Fragen über das Leben in früheren Zeiten. Themen waren unter anderem der damalige Alltag, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, das Schulleben sowie traditionelle Feste und Bräuche.
Die Kinder erhielten dadurch spannende Einblicke in die Vergangenheit und konnten viele Vergleiche zur heutigen Zeit ziehen. Besonders beeindruckend war für einige Schüler:innen die Erkenntnis, dass das Leben ihrer Groß- und Urgroßeltern oft von großen Herausforderungen geprägt war und nicht immer sorgenfrei verlief – etwa in Kriegszeiten.
Anschließend machten sich die Kinder zu Hause auf die Suche nach alten Gegenständen, Briefen, Fotografien und weiteren Erinnerungsstücken. Die mitgebrachten Objekte wurden in der Klasse ausgestellt und gemeinsam beschriftet. Danach hatten auch die anderen Klassen unserer Grundschule die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und die historischen Gegenstände zu bestaunen.
Zu den besonderen Exponaten zählten unter anderem ein Brief eines Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg, eine alte Schultasche mit Heften, ein historischer Bergschuh sowie zahlreiche Fotografien aus vergangenen Zeiten. Die Vielfalt der ausgestellten Quellen machte die Ausstellung besonders interessant und anschaulich. Bei Fragen standen die Schüler:innen ihren Mitschüler:innen gerne zur Verfügung und präsentierten ihre Gegenstände mit großem Stolz. Einige der Ausstellungsstücke waren bereits über 80 Jahre alt.
Das Projekt war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und eine spannende Reise zurück in die Vergangenheit.