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Home Projekte Projekte 14/15 BZ '18-'45: Eine Dokumentations-Ausstellung im Siegesdenkmal
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BZ '18-'45: Eine Dokumentations-Ausstellung im Siegesdenkmal
Geschrieben von: SchülerInnen der Klasse 3B u. Lehrperson Pöll Gudrun   
Freitag, den 29. Mai 2015 um 13:59 Uhr
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse 3B am 8. Mai das Siegesdenkmal in Bozen. Auf der Zugfahrt zwischen Meran und Bozen geschah etwas Lustiges (für uns Schüler). Vor den Bahnhof von Firmian blieb der Zug plötzlich und ohne ersichtlichen Grund stehen. Am Anfang dachten alle: „Hää?“, doch eigentlich machten wir Schüler uns nichts draus, denn Ausflug ist schließlich Ausflug. Doch die Luft im Zwischenabteil wurde so langsam dick und ein Mitschüler öffnete, ohne zu zögern, die Tür des Zuges. Nach einiger Zeit eilte der Schaffner durch den Zug und schimpfte mit unserer Lehrerin, die sich und den Verantwortlichen daraufhin verteidigen musste. Nach der ganzen Aufregung und mit einer Verzögerung von einer halben Stunde kamen wir im Museum an. Anfangs machte uns eine freundliche Frau namens Martina eine kurze Einführung und schon begann die Besichtigung.
In einem großen Saal begann sie über Künstler und Architekten zu erzählen. Sie zeigte uns eine Malerei an der Decke und einige Statuen. So ging es durch viele Räume ca. eine Stunde lang. Sie erzählte über den Nationalsozialismus und den Faschismus in Italien, über die Auswirkungen dieser beiden Diktaturen auf die Stadt Bozen und über das Durchgangslager, über Architekten und Künstler, über Gebäude und Kunstwerke und dann besichtigten wir den Höhepunkt: das Siegesdenkmal. Danach fuhren wir wieder mit dem Zug nach Naturns und alle starteten ins Wochenende.

„Die im Juli 2014 eröffnete Dokumentations-Ausstellung "BZ '18–'45. Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" beschäftigt sich mit der Geschichte des Bozner Siegesdenkmals. Dieses wurde vom faschistischen Regime in den Jahren 1926–1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet. Am Bau waren auch zahlreiche italienische Künstler beteiligt. Vor dem Hintergrund der Denkmalgeschichte nimmt die Ausstellung auch den Zeitabschnitt 1918–1945 in regionaler und überregionaler Hinsicht in den Blick und thematisiert insbesondere den italienischen Faschismus und die Zeit der nationalsozialistischen Besetzung. Besonderes Augenmerk wird überdies auf die tiefgreifenden städtebaulichen Umgestaltungen gelegt, die Bozen seit den späten 1920er-Jahren erfuhr.“

„Das Siegesdenkmal wurde am 12. Juli 1928, dem Jahrestag der Hinrichtung des Trentiner Irredentisten Cesare Battisti, zwei Jahre nach der Grundsteinlegung eingeweiht. Marcello Piacentini (Rom 1881–1960), der Architekt des Denkmals, war eine der prägenden Gestalten der italienischen Architektur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.“ (aus der Ausstellungsbroschüre)







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